Windindustrie will Aufweichung des Artenschutzes

Kaum ein anderes politisches Projekt zeigt so deutlich wie die „Energiewende“ die Heuchelei und den moralischen Bankrott der grünen Umweltbewegung auf! Weil Wald- und Vogelschützer gegen Windparkprojekte klagen, will jetzt die mächtige Windkraftlobby um den Bundesverband Windenergie (BWE) den Artenschutz schleifen und damit den Schutz unserer Tierwelt kaltblütig dem Profit opfern.

Das Wehklagen des Windlobby-Verbandes lässt sich nicht überhören, nachdem in einer Bilanz bekannt wurde, dass im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland „nur“ 35 Windräder hinzugekommen sind. Um die Ökostrom-Ziele der Bundesregierung zu erreichen, wären jedoch 1400 Windräder pro Jahr erforderlich. Die umtriebige Windkraftlobby um den Verband BWE fordert daher laut einem „Welt“-Bericht, dass die Politik bei Interessenkonflikten zwischen Energiewende und Artenschutz „im Zweifel für die Windenergie“ entscheidet.

Diese zynische Formulierung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. „Im Zweifel für die Windenergie“ bedeutet im Klartext: Im Zweifel gegen Artenschutz, im Zweifel gegen den Schutz unserer Tier- und Pflanzenwelt. Ich frage mich: Wo bleibt hier der Aufschrei der grünen Pseudo-Ökologen? Wo bleibt der Protest angesichts der Tötung von Milliarden von Insekten? Wo bleibt die Sorge um unseren Wald, der für unser Ökosystem so wichtig ist?

Man kann es eben drehen und wenden, wie man will: Die sogenannte „Energiewende“ lässt sich einfach nicht mit einem ausreichenden Umwelt- und Artenschutz zur Deckung bringen. Wer unsere Umwelt und unsere Tierwelt schützen will, für den gibt es daher nur eine glaubwürdige und ökologisch überzeugende Partei: Die AfD!

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